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Institut für Mehrphasenströmungen

Sehr geehrte Besucher,

Foto von M. Schlueter

herzlich willkommen auf den Internetseiten des Instituts für Mehrphasenströmungen der Technischen Universität Hamburg-Harburg.

Wir möchten Ihnen auf diesen Internetseiten einen Einblick in die aktuellen Forschungsergebnisse sowie unser Dienstleistungsangebot in Forschung und Lehre bieten. Zudem laden wir Sie zu einer spannenden Reise über mehrere Größenskalen in die Welt der Mehrphasenströmungen ein, in der Stoffe ausgetauscht und für chemische und biologische Prozesse nutzbar gemacht werden.

Mehrphasenströmungen sind Flüssigkeiten oder Gase in denen sich Blasen, Tropfen oder feste Partikel bewegen und kompliziert miteinander wechselwirken. In Öl- und Gaspipelines, Verbrennungsprozessen, Solarkollektoren, Biogasanlagen, bei der Trinkwassergewinnung, Lebensmittelverarbeitung oder auch im Blutkreislauf - Mehrphasenströmungen bestimmen viele Prozesse unseres Lebens.

Aufgrund der komplizierten Zusammenhänge beim Wärme- und Stoffaustausch können Mehrphasenströmungen bisher jedoch nur unzureichend genutzt werden. Um den heutigen Anforderungen an ressourcenschonende und nachhaltige Prozesse gerecht zu werden und die neuen Möglichkeiten der Nano- und Biotechnologie nutzbar zu machen, ist die Beherrschung von Mehrphasenströmungen auf unterschiedlichen Größenskalen unabdingbar.

Das Institut für Mehrphasenströmungen widmet sich gezielt den skalenübergreifenden Transportprozessen durch experimentelle Untersuchungen, Modellierungen und die numerische Strömungssimulation. Da die gewonnenen Erkenntnisse für biotechnologische wie chemische Prozesse gleichermaßen nutzbar sind, bieten sie eine wichtige Basis für die interdisziplinäre Zusammenarbeit und helfen bei der Entwicklung neuartiger Verfahren, Prozesse und Produkte für eine nachhaltig wirtschaftende Industriegesellschaft.


 
Ihr Michael Schlüter

TUHH Forschungsschwerpunkte

Willkommen

News

Prof. Masutani von der University of Hawaii am IMS

Am 17.05.2013 ist Prof. Masutani von der University of Hawaii zu Gast am IMS und wird mit Prof. Schlüter die gemeinsame Forschung auf dem Gebiet der Ölkatastrophen diskutieren.

Interview zum 3. Jahrestag der Deepwater Horizon Katastrophe

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Anlässlich des 3. Jahrestages des Deepwater Horizon Unfalls im Golf von Mexiko 2010 berichtet der Südwestrundfunk SWR im Rahmen des wöchentlichen Umweltmagazins „Global“ auf SWRinfo über die Katastrophe und ihre Folgen.

Im Rahmen der Sendung spricht Prof. Dr.-Ing. Michael Schlüter in einem Interview über den aktuellen Stand der Untersuchungen, unter anderem auch über die Forschungsarbeiten der TUHH, welche in das internationale Projekt 'Center for Integrated Modeling and Analysis of Gulf Ecosystems' (C-Image) integriert sind, mit dem Ziel der umfassenden Analyse des Deepwater Horinzon Unfalls. 

Klausurergebnisse Strömungsmechanik I vom 22.03.2013

Die Klausurergebnisse zur Klausur "Strömungsmechanik I" vom 22.03.2013 sind jetzt veröffentlicht und hier abrufbar.

Fine Bubbles Technology auf der POWTECH

Fine Bubbles are gaining a tremendous potential for several purposes in chemical engineering and biotechnology. To enhance the applicability of Fine Bubbles and to establish a high quality standard it is necessary, to investigate the different characteristics in comparison to standard size bubbles and to standardize the properties on an international level.

Prof. Dr. Koichi Terasaka, Dept. of Applied Chemistry, Keio University, Japan is the world leading expert on Fine Bubble Technologies.
Fine Bubble Industries Association(FBIA) has been established by his initiative.

The FBIA will be presented on the POWTECH2013 in Nuremberg with an own booth. Please visit the FBIA for further information from 23. to 25. April 2013 in Nuremberg.

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Promotion movie of the Fine Bubble Industries Association (FBIA)

Gesamtergebnis der Klausuren im Modul "Strömungsmechanik, Wind und Wasser" vom 28.02.2013

Die Klausurergebnisse zu den Klausuren im Modul "Strömungsmechanik, Wind und Wasser" vom 28.02.2013 sind jetzt veröffentlicht und hier abrufbar.

TUHH Pressemitteilungen

Wo aus Ideen Innovationen entstehen und Netzwerke wachsen

Doktoranden-Workshop mit Teilnehmern aus dem Forschungsschwerpunkt Bauwerke im und am Wasser

Bauwerke im und am Wasser. Das Thema ist für Hamburg geradezu ideal und deutschlandweit einzigartig. Der 2006 an der Technischen Universität Hamburg gegründete Forschungsschwerpunkt (FSP) "Bauwerke im und am Wasser" befasst sich wegen der Nähe zur Elbe sowie zur Nord- und Ostsee schwerpunktmäßig mit sogenannten Near- und Offshore-Bauwerken. Dazu gehören u. a. Hafen- und Deichbauwerke, Offshore-Bauwerke wie z. B. Windenergieanlagen sowie bauliche Maßnahmen zur Landgewinnung im Hafenbereich. Bauwerke im und am Wasser unterliegen besonderen Einwirkungen wie veränderlichen Wasserständen, Strömungen, Wellen, Wind, Eis und Korrosion. Acht Institute sind an dem Schwerpunkt beteiligt, zahlreich sind die bewilligten Forschungsprojekte.

Die Vielseitigkeit des Forschungsschwerpunkts spiegelt sich in der Themenbreite der Promotionsarbeiten. Neun Doktoranden und ein Habilitand kamen auf dem Campus zusammen und stellten während eines eintägigen Doktoranden-Workshops ihre Forschungsarbeiten vor und zur Diskussion (der Anteil der Frauen unter den Doktoranden beträgt 20 Prozent). Es war die Gelegenheit, sich institutsübergreifend mit Kollegen und Kolleginnen über deren Forschungsarbeiten auszutauschen und die Basis zum Aufbau eines Doktorandennetzwerks zu legen.

"Aus solchen Treffen kann durchaus eine Plattform entstehen, die den interdisziplinären Austausch fördert und Netzwerke entstehen lässt", sagt Dr.-Ing. Sven-Brian Müller, zuständig für die Forschungskoordination im Schwerpunkte "Maritime Systeme" und "Bauwerke im und am Wasser".

Die teilnehmenden TUHH Doktorandinnen und Doktoranden promovieren an den Instituten für Geotechnik und Baubetrieb, für Massivbau, für Baustoffe, Bauphysik und Bauchemie, für Thermofluiddynamik sowie am Institut für Modellierung und Berechnung.

Ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) innerhalb des Forschungsschwerpunkts gefördertes Graduiertenkolleg „Seehäfen für Containerschiffe zukünftiger Generationen – Interaktion von Schiff, Wasser, Struktur und Boden“ wurde bereits im Jahr 2005 gegründet. Es ist ein befristetes Forschungsprogramm und geht weit über einen Doktoranden-Workshop hinaus. Im Kolleg engagieren sich derzeit sieben Institute aus den Bereichen Bauwesen, Maschinenbau und Schiffbau. Sie betreuen in Kooperation Stipendiaten und führen sie in einem Dreijahresprojekt zur Promotion. Dabei besteht zwischen den Instituten und den Stipendiaten eine über das normale Maß hinaus gehende Kooperation und ein fachübergreifender Forschungsansatz. Dies zeigt sich beispielsweise bei Doktorandenvorlesungen, Doktorandenseminaren, Einladungen renommierter Gastwissenschaftler, interne Workshops und offene internationale Workshops.

TUHH - Pressestelle
Martina Brinkmann

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Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Doktoranden-Workshops an der TUHH mit den Professoren Dr.-Ing. Jürgen Grabe, Leiter des Instituts Geotechnik und Baubetrieb (untere Reihe 1.v.r.), Prof. Dr. Viktor Sigrist, Leiter des Instituts Massivbau (2.v.l.) und Prof. Dr. Frank Schmidt-Döhl, Leiter des Instituts Baustoffe, Bauphysik und Bauchemie (oberste Reihe 1.v.links) Foto: TUHH/Müller

Wenn die Schüler strömen – Tag der offenen Tür an der TUHH

Einen Blick in die Universität werfen und ein wenig Hochschulluft schnuppern? Das Angebot der Technischen Universität Hamburg am Tag der offenen Tür den Campus zu entdecken, nahmen in diesem Jahr über 700 Schülerinnen und Schüler aus der Metropolregion Hamburg wahr.

Die 5- bis 13-Klässler erwarteten Wettbewerbe, Exponate und Vorträge. Sie gewannen einen Eindruck von Hörsälen, Laboren und Instituten. Sie besuchten die TUHH-Bibliothek - den Ort, wo das Wissen gespeichert wird - und das DLR_School_Lab, lauschten Vorträgen über Mondfahrzeuge und manchem fortgeschrittenen Schüler bot sich die Gelegenheit, Berufsperspektiven zu sammeln.

Das umfangreiche wie unterhaltsame Programm fesselte sowohl junge Besucher als auch Lehrer. "Sehr spannend ist es hier und die Versuche werden gut erklärt", formulierte es der 15-jährige Morris aus dem Gymnasium Hamm. Mit seinem Kursus "Das Naturwissenschaftliche Praktikum" - es ist ein Experimentierpraktikum - besuchte der technikaffine Schüler die TUHH. Es sei die Verfahrenstechnik, die ihn besonders interessiere: "Ich hoffe sehr, dass ich später einmal hier studieren kann."

Während der Veranstaltung fand die Preisvergabe zum Wettbewerb "Jugend baut 2013" statt, gefördert durch die "Stiftung Der Bauindustrie Hamburg" sowie die "Hamburgische Ingenieurkammer-Bau."

Im diesjährigen Wettstreit sollte eine Handpumpe mit möglichst hoher Leistung gebaut werden. Gewonnen hat die Handpumpe, welche die größte Wassermenge fördern kann. Dafür wurde die Wassermenge gewertet, die in 30 Sekunden in 2 Meter Höhe gefördert wurde. Den ersten Preis in der Kategorie Schüler nahm die Klasse 9 L2 des Gymnasiums Soltau aus den Händen von Peter Wagemann von der "Stiftung Der Bauindustrie Hamburg" entgegen. Die Pumpleistung ihrer prämierten Handpumpe beträgt 8,85 Liter in 30 Sekunden. In der Klasse "Studenten" setzten sich die TUHH-Studentinnen Annette Francke, Natalia Hewelt durch. Den Sonderpreis für Design und Kreativität überreichte Peter Bahnsen, Präsident der "Hamburgischen Ingenieurkammer-Bau", an den TUHH-Studenten Marc-Philip Reinecke.

Der Dank der Organisatorin Dr. Astrid Mutzel richtet sich an alle freiwilligen Helfer und Helferinnen aus dem Bereich der Studierenden und Mitarbeiter der TU, die das jährliche TU-Event erst möglich machen.

TUHH - Pressestelle
Martina Brinkmann

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Kabelsalat? Erklärungen lieferte der Tag der offenen Tür
Foto: TUHH/Geringer

TUHH Ringvorlesung

"Marktdesign für Elektrizitätsmärkte mit höheren Anteilen regenerativer Energien – Überlegungen und deren Bewertung"

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz fördert seit dem Jahr 2000 die Stromproduktion aus regenerativen Energien. Es bildet die Grundlage für eine dynamische und innovative Branche, über 382.000 neue Arbeitsplätze und große Exporterfolge (Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien). Wind- und Sonnenenergie, Biomasse und Wasserkraft decken heute mehr als 20 Prozent des deutschen Strombedarfs. Bis 2020 will die Bundesregierung den Anteil auf mindestens 30 Prozent steigern. Die heute gewohnte Versorgungssicherheit im Strommarkt ist jedoch nur dann zu gewährleistet, wenn ein Ausgleich von Angebot und Nachfrage über Preissignale zu jedem Zeitpunkt ermöglicht wird. Zuweilen wird damit argumentiert, dass eine rückläufige Erzeugung konventioneller Kraftwerke, die aufgrund des steigenden Anteils erneuerbarer Energien ander Stromerzeugung sich abzeichnet, deren Wirtschaftlichkeit gefährdet.

Verschlechtert sich nun die wirtschaftliche Situation der konventionellen Kraftwerke im Strommarkt und kommt es zu Stilllegungen oder bleiben notwendige Kraftwerksneubauten aus, kann die Versorgungssicherheit gefährdet sein. Folgt man dieser Argumentation, dann ergibt sich hieraus die Notwendigkeit, den heutigen Energiemarkt beispielsweise durch sogenannte Kapazitätsmechanismen zu ergänzen. Damit sind "Marktspielregeln" gemeint, in denen die Anbieter konventioneller Kraftwerke Zahlungen bereits für die Leistungsvorhaltung – also unabhängig von der Energieeinspeisung – erhalten.

"In Deutschland wird eine intensive Diskussion um die Notwendigkeit und die mögliche Ausgestaltung von Kapazitätsmechanismen geführt. Eine preisunelastische Nachfrage und die Behandlung der Leistungsversorgung als öffentliches Gut erhöhen das Risiko eines Marktversagens. Mit einer Individualisierung der Leistungsversorgung ließen sich die Probleme um die Versorgungssicherheit mit Mitteln des Marktes lösen. Hierbei werden die Lieferanten letztverantwortlich verpflichtet, zu jedem Zeitpunkt die Leistung zur Versorgung jeweils ihrer Kunden zur Verfügung zu stellen", sagt Dr. Clemens Cremer. Cremer arbeitet als Konzernexperte Electricity Markets bei der EnBW Trading GmbH. Er verantwortet dort die Entwicklung der langfristigen Marktprämissen für den Energie-Konzern EnBW und bearbeitet Grundsatzfragen zum Marktdesign. Clemens: "Für Lieferanten entsteht daraus der Anreiz, Leistung gesichert bereit zu stellen und gleichzeitig Flexibilität bei den Kunden zu kontrahieren, um die Risiken eines Lieferausfalls zu begrenzen. Für Kunden ergibt sich die Möglichkeit Versorgung mit Leistung nach ihren Bedürfnissen zu beschaffen und auch wieder kurzfristig zu verkaufen, wenn diese nicht mehr benötigt wird."

Vor seiner Tätigkeit bei der EnBW Trading arbeitet er als Wissenschaftler beim Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe und am Centre for Energy Policy and Economics der ETH Zürich. Clemens Cremer studierte Geökologie an der Universtität Karlsruhe und promovierte im Bereich Energiewirtschaft an der ETH Zürich.

Am Freitag, 31. Mai, referiert Prof. Dr. Marian Paschke von der Universität Hamburg über "Gesetzlicher Rahmen für die Energiewende – Stand, Problemfelder, Perspektiven". Die Ringvorlesung findet jeweils freitags von 14.30 bis 16 Uhr im Hörsaal des Gebäudes K, Denickestraße 15, statt.

Interessierte Bürger, Studierende und Experten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

TUHH - Pressestelle
Martina Brinkmann

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Dr. Clemens Cremer. Foto: privat

TUHH goes music

Eine musikalische Reise mit Klavier und Gitarre vom Barock über die Romantik bis in die Neuzeit hinein

Heute um 19 Uhr heißt es wieder: "TUHH goes music". Das Konzert im Audimax I der Technischen Universität Hamburg, Schwarzenbergstraße 95, beginnt um 19 Uhr mit der Fantasie für Klavier in C-Dur Op. 17 von Robert Schumann (1819-1856). Die Klavierkomposition - sie gehört zu den bedeutendsten Werken für das Instrument - wird gespielt von Irene Hierrezuelo Osorio. Auf Schumann folgen ausgewählte Stücke aus "Romeo und Juliet" Op. 75 von Sergei Prokofiev (1881-1953).

Im Anschluss an die Pause folgt Gitarrenmusik. "Trois Pièces", drei Stücke des polnisch-französischen Komponisten Alexandre Tansman (1897-1986) spielt Veronika Grütter. Anschließend trägt die Gitarristin die Suite C-Moll BWV 997 von Johann Sebastian Bach (1714-1788) vor. Obwohl das Lautenwerk von Johann Sebastian Bach mit sieben Werken für Laute solo sehr überschaubar ist, nimmt es in der Welt der Lautenkompositionen und entsprechend in der des heutigen Gitarrenrepertoires einen übergeordneten Platz ein. Sie zählen zum Pflichtrepertoire der anspruchsvollen Lauten- bzw. Gitarrenliteratur.

Den Abschluss des Konzertabends an der TUHH bildet ein gemeinsamer musikalischer Vortrag von Veronika Grüttner gemeinsam mit Jochen Brückner. Sie tragen Werke für Gitarre des polnisch-französischen Komponisten Alexandre Tansman vor, "Cordoba" von Isaac Albeniz (1860 – 1909), “Primera Danza Espagnola” (aus "La Vida Breve") von Manuel de Falla (1876 – 1946) “sowie “Nagoya Guitars” von Steve Reich (*1936)

Der Name Alexandre Tansman taucht im heutigen Konzertrepertoire selten auf und ist sogar vielen Musikern unbekannt. des polnisch In der mnz (Quelle: Neue Musikzeitung 5/2012-61. Jahrgang) heißt es: "Mit Ausnahme seiner Gitarrenwerke, die gelegentlich zu hören sind, ist Tansmans Musik von unseren Bühnen verschwunden. Und das, obwohl er zu Lebzeiten als Komponist, Dirigent und Pianist international erfolgreich war. Den Schwerpunkt bildeten seine Kompositionen für Kinder, die im Schaffen Tansmans einen außergewöhnlich breiten Raum einnehmen, weil ihm die musikalisch-ästhetische Bildung von Kindern und Jugendlichen besonders am Herzen lag."

Zu den Künstlern: Irene Hierrezuelo Osorio, die im Dezember 2012 den 1. Preis beim Wettbewerb „Ciudad de Albacete” in Spanien gewonnen hat, wurde 1985 in Málaga (Spanien) geboren und begann mit sieben Jahren ihre musikalische Ausbildung an der Musikschule von Málaga. Zwischen 2003 und 2008 absolvierte sie an der Musikhochschule von Salamanca ein Diplomstudium. In den Jahren 2008-2010 studierte sie im Rahmen eines Aufbaustudiums bei Prof. Grigory Gruzman an der Hochschule für Musik “Franz Liszt” in Weimar. Seit Oktober 2010 setzt sie ihr Masterstudium in der Klasse von Professor Marian Migdal an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg fort. Irene Hierrezuelo Osorio konzertiert als Solistin und Kammermusikerin in Deutschland, Spanien und Belgien.

Veronika Grütter wurde 1986 in Bocholt, Westfalen geboren. Im Alter von neun Jahren erhielt sie ihren ersten Gitarrenunterricht an der städtischen Musikschule. Nach dem Abitur absolvierte sie die Studienvorbereitung in Berlin bei Pia Gazarek-Offermann, um dann in Rostock bei Prof. Thomas Offermann Diplom-Intrumentalpädagogik zu studieren. Nach erfolgreichem Abschluss studiert sie nun bei Prof. Olav van Gonnissen in Hamburg im Master Gitarre. Im Rahmen des Studiums in Rostock trat Veronika Grütter regelmäßig bei den Bonner Meisterkonzerten Klassische Gitarre auf. Außerdem ist sie seit drei Jahren Stipendiatin der Stiftung Live Music Now e.V. (erst in Rostock, nun in Hamburg). Sie unterrichtet seit 2009 am Konservatorium „Johann Christian Hertel“ in Schwerin.

Jochen Brückner wurde 1990 in Hannover geboren und erhielt seinen ersten Gitarrenunterricht im Alter von neun Jahren an der Musikschule Ostkreis Hannover. In den folgenden Jahren sammelte er neben dem klassischen Gitarrenunterricht auch Erfahrungen mit der E-Gitarre in verschiedenen Bands im Pop-, Rock- und Jazzbereich. Im Jahr 2011 begann er sein Studium der klassischen Gitarre an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Olaf van Gonnissen. Seitdem spielt er in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen, nahm an Meisterkursen unter anderem mit dem Los Angeles Guitar Quartet teil und ist als Gitarrenlehrer aktiv.

Das Konzert findet in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg statt.

Der Eintritt ist frei.

TUHH - Pressestelle
Martina Brinkmann

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Das Gitarrenspiel ist die Leidenschaft von Jochen Brückner. Foto: privat

Feierliche Eröffnung der Graduiertenakademie für Technologie und Innovation an der TUHH

Die Akademie vermittelt Angebote, die den wissenschaftlichen Nachwuchs in Forschung und Karriereplanung unterstützen

Für ihre jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hat die Technische Universität Hamburg die Graduiertenakademie für Technologie und Innovation gegründet. Ziel der Akademie ist es, junge Frauen und Männer in ihrer Forschung und Karriereentwicklung gezielt und individuell mit interdisziplinären Qualifizierungsangeboten zu fördern. Damit setzt die TUHH konsequent ihre strategische Schwerpunktsetzung im Bereich der Forschung fort. „Für eine erfolgreiche Forschungsuniversität ist die Gewinnung exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchses und dessen gezielte Förderung essentiell, um im Wettbewerb um junge Talente bestehen zu können“, sagte TUHH-Präsident Garabed Antranikian anlässlich der Eröffnung der Graduiertenakademie.

Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Wissenschaft und Forschung betonte: „Das Verhältnis zwischen Hochschulen und dem wissenschaftlichen Nachwuchs sollte geprägt sein von Verantwortung, Vertrauen und Verlässlichkeit. Eine Graduiertenakademie, wie wir sie heute an der TU Hamburg-Harburg auf den Weg bringen, ist hierfür ein wichtiger Meilenstein. Die TUHH schafft damit als erste Universität in Hamburg eine zentrale universitäre Organisationseinheit, die für die Koordination von Promotionsprogrammen und der Erarbeitung einheitlicher Richtlinien für die gesamte Hochschule verantwortlich ist.“

Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Jürgen Grabe ergänzte: "Neben neuen und spannenden Forschungsthemen der Zukunft - etwa zum Thema Nachhaltigkeit oder erneuerbare Energien - sind hervorragende Rahmenbedingungen, Strukturen und Angebote von großer Bedeutung, um den wissenschaftlichen Nachwuchs anzusprechen und ihn in seiner Karriereentwicklung zu fördern."

Angesichts der Herausforderungen von Karriereentwicklungen in Wissenschaft und Gesellschaft bietet die Akademie ein passgenaues Angebotsspektrum bestehend aus Workshops, Trainings, Summer Schools und Infoveranstaltungen. Im Mittelpunkt sämtlicher Angebote steht neben der Stärkung überfachlicher Schlüsselkompetenzen die Unterstützung der Karriereentwicklung. Hierzu gehören neben Sprachangeboten unter anderem Themen wie Kommunikation, Präsentation, Projektmanagement, Teamentwicklung und Führung auch Angebote, die etwa die Themen Schutzrechte und Patentierung sowie  Existenzgründung aus der Forschung heraus behandeln.

Für die wissenschaftliche Leitung konnte die TUHH Frau Prof. Dr.-Ing. Irina Smirnova gewinnen. Alle Promovierenden, Postdocs, Nachwuchswissenschaftlerinnen, Nachwuchswissenschaftler sowie Professorinnen und Professoren  der Universität können die Angebote der Akademie nutzen. „Erklärtes Ziel ist es dabei, optimale Bedingungen zu schaffen, in denen sich die Nachwuchswissenschaftler der TUHH zu Persönlichkeiten entwickeln, die ihre Karriere auch jenseits fachlicher und nationaler Grenzen selbstbestimmt und zukunftsweisend gestalten können. Unverzichtbar im Forschungsbetrieb ist dabei die internationale Vernetzung", so Prof. Smirnova. "Die exzellente fachliche Ausbildung obliegt nach wie vor den Doktorvätern und Doktormüttern. Die außerfachlichen Angebote hingegen wird die Graduiertenakademie für Technologie und Innovation an der TUHH bündeln und nach Bedarf anbieten." Smirnova stützt sich dabei einerseits auf die  Bündelung vorhandener Angebote - wie sie etwa in den laufenden Graduiertenkollegs der TUHH entwickelt worden sind - oder auf neue bzw. in Kooperation mit den Partnern der TUHH auszubauende Formate.

Dabei wies die Professorin ausdrücklich auf das Angebot von genderspezifischen Kursen und Informationen sowie die Unterstützung von Familien in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Technischen Universität Hamburg hin. Sie ermutigt junge Wissenschaftlerinnen, die eigene Karriere in einem oftmals noch männerdominierten Arbeitsumfeld zu verfolgen: "Eine wissenschaftliche Karriere mit Kindern muss selbstverständlich und möglich sein."

Unterstützt wird sie in ihrer Arbeit von Frau Dr. Krista Schölzig, die auf langjährige Erfahrung im Bereich der überfachlichen Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses aufbauen kann. "Die Akademie ist eine Einrichtung von der TU für die TU. Mit ihren Angeboten möchte sie den wissenschaftlichen Nachwuchs der Technischen Universität Hamburg bei der Entwicklung und Stärkung wissenschafts- und berufsrelevanter Schlüsselkompetenzen sowie bei der individuellen strategischen Karriereplanung unterstützen", sagte Schölzig, Geschäftsführerin der Graduiertenakademie. Bis die ersten Promovierenden Kurse an der Graduiertenakademie für Technologie und Innovation besuchen können, werden noch einige Wochen vergehen, in denen das überfachliche Qualifizierungsprogramm an Profil gewinnen wird. Die Graduiertenakademie - und ihre Angebote -  sind zu finden unter:

TUHH - Pressestelle
Martina Brinkmann

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Anlässlich der Eröffnung der Graduiertenakademie für Technologie und Innovation der TUHH sprachen: Prof. Dr.-Ing. Irina Smirnova, Prof. Dr. Dr. h.c. Garabed Antranikian, Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Grabe und Dr. Marion Schulte zu Berge (v.l.). Foto: TUHH